Schiphol und KLM unterzeichnen Vereinbarung zur Verlagerung von KLM-Cargo und -Catering
Schiphol und KLM haben eine Vereinbarung zur Verlagerung der KLM-Frachtaktivitäten von Schiphol-Centrum in eine neue Cargo-Zone auf der gegenüberliegenden Seite der Kaagbaan sowie zur Verlegung des KLM-Cateringbetriebs nach Schiphol-Noord unterzeichnet. Der Schritt ist Teil der Umsetzung des Masterplans Schiphol-Centrum, der die Entwicklung des Flughafens für die kommenden 25 Jahre beschreibt.

Laut Schiphol schafft die Vereinbarung Platz für drei geplante Vorhaben: neue Standplätze für größere und breitere Flugzeuge der künftigen Flotte, den Bau eines neuen Terminals namens Terminal Zuid für die wachsende Zahl an Passagieren sowie eine gemeinsame Investition von Schiphol und KLM zur Stärkung des niederländischen Luftfrachtsektors.
Die freiwerdenden Flächen der bisherigen KLM-Gebäude sollen laut Flughafen zur umfassenden Modernisierung und besseren Erreichbarkeit des Flughafens beitragen. Schiphol argumentiert, die Kapazität des derzeitigen Terminals entspreche nicht mehr der Passagierzahl, die durch den Einsatz größerer Flugzeuge weiter steigen soll. Erwähnt wird auch der kommende A-Pier-Terminal, der nächstes Jahr in Betrieb gehen soll, sowie das Ziel, die Emissionen der Bodenaktivitäten des Flughafens bis 2030 gegenüber 2019 um 90 % zu senken, unter anderem durch neue gasfreie Bauweise.
Die KLM-Gebäude sollen in die neu gebaute Frachthalle Vracht 15 im Bereich Schiphol-Zuidoost umziehen, wo eine moderne, zentral gelegene Cargo-Zone mit besserer Anbindung entstehen soll. Auch die Einrichtungen von KLM Catering Services und Topside ziehen an neue Standorte auf dem Flughafengelände um.
Nächste Schritte
- Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung beginnt die Entwurfsphase für das neue Cargo-Terminal in Schiphol-Zuidoost.
- Derzeit läuft die Ausschreibung für die Architekten dieses Projekts.
- Schrittweise werden Projekte zur Verlagerung der Aktivitäten, zur Entwicklung von Schiphol-Centrum und zur neuen Cargo-Zone gestartet.