Flughafen Zürich erhöht ab Freitag das Flüssigkeitslimit im Handgepäck
Der Flughafen Zürich führt ab Freitag, 26. Juni 2026, für Passagiere, die direkt in Zürich abfliegen, ein neues Flüssigkeitslimit im Handgepäck ein: Behälter bis zu 2 Litern sind nun erlaubt. Möglich wird dies durch neue CT-Scanner, mit denen der Flughafen die Kontrolllinien im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) schrittweise ausstattet.

Die neue Regel gilt für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und die Kontrolle im SKG-Gebäude durchlaufen. Laut Flughafen bedeutet dies für sie eine einfachere Abfertigung und deutlich mehr Komfort beim Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck.
Die neuen CT-Scanner entsprechen dem modernsten Stand der Technik und ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Handgepäckinhalts. Dadurch können sie sowohl Flüssigkeiten als auch elektronische Geräte zuverlässig kontrollieren, ohne dass diese herausgenommen werden müssen.
- Gültig ab
- 26.06.2026
- Neues Flüssigkeitslimit
- Behälter bis 2 Liter
- Ort
- Sicherheitskontrollgebäude (SKG)
- Anzahl Kontrolllinien
- 26
Ab dem 26. Juni können Flüssigkeiten und elektronische Geräte an allen Kontrolllinien im SKG im Gepäck bleiben. Das Umpacken von Flaschen und Flüssigkeitsbehältern in einen separaten Beutel entfällt, was die Kontrolle beschleunigen und den Komfort für die Passagiere erhöhen soll.
Modernisierung der Kontrolle
- Die Anpassung des Flüssigkeitslimits steht im Zusammenhang mit der umfassenden Modernisierung der Sicherheitskontrolle am Flughafen.
- Die Kontrolllinien im SKG werden seit Ende 2025 schrittweise auf die neue CT-Technologie umgerüstet.
- Laut Roman Jung, Projektleiter bei der Flughafen Zürich AG, befinden sich die Arbeiten in der Schlussphase, und ab Freitag werden keine alten Kontrollgeräte mehr eingesetzt.
- Nach Abschluss des Umbaus werden alle 26 Kontrolllinien im SKG mit der neuen Technologie ausgestattet sein.
Ziel des Projekts ist es laut Flughafen, die Sicherheitskontrolle für die Passagiere angenehmer zu gestalten und dank neuer Arbeitsabläufe auch die Arbeit der Mitarbeitenden zu vereinfachen.
Wichtige Hinweise für Passagiere
- Doppelwandige Flaschen, etwa Thermoskannen, dürfen nur leer mit an Bord genommen werden – die mehrschichtige Bauweise kann verhindern, dass der Scanner den Inhalt zuverlässig erkennt und eindeutig als unbedenkliche Flüssigkeit einstuft.
- Analoge Fotofilme können durch den CT-Scanner beschädigt werden, daher empfiehlt der Flughafen, sie dem Personal vorab vorzuzeigen und separat manuell kontrollieren zu lassen.
- Passagiere sollten für die Sicherheitskontrolle weiterhin ausreichend Zeit einplanen, gemäß den auf der Flughafen-Website empfohlenen Abfertigungszeiten.
- Für die Rückreise gelten je nach Flughafen unterschiedliche Regeln, ebenso bei Umsteigeverbindungen, wenn Passagiere am Transitflughafen erneut die Kontrolle durchlaufen – es wird empfohlen, die geltenden Bedingungen vorab zu prüfen.
Die neuen Regeln gelten vorerst nicht für Transferpassagiere. Die Kontrollbereiche für Transfers sowie einige spezielle Prozesse sind noch nicht mit der neuen CT-Technologie ausgestattet, ihre Umrüstung erfolgt erst später. Dort gilt weiterhin das bisherige Limit von 100 ml pro Behälter, wobei die Flüssigkeiten in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter verstaut sein müssen.
Passagiere, die einen Flug ab dem Flughafen Zürich (ZRH) planen, können aktuelle Informationen zur Abfertigung und Sicherheitskontrolle auf map.flights im Flughafenprofil verfolgen.